Zeichentechniken
Was darf es sein?
Anfänger in der Zeichenkunst sind oft überrascht von der Vielzahl unterschiedlicher Zeichenwerkzeuge und Techniken, die sich schon auf den ersten Blick bieten. Es muss nicht immer Bleistift sein; doch mit dem Bleistift fängt alles an ...
Bleistift
Der Bleistift kann – auch dank der unterschiedlichen Härtegrade – alles außer Farbe. Vor allem aber ist der Bleistift das ideale (praktische und preisgünstige) Mittel, um die wesentlichen Aspekte des Zeichnens kennen zu lernen: von der Perspektive bis zum Modellieren mit Licht und Schatten, von der Skizze bis zur realistischen Darstellung.
Kohle
Kohle und Kreide sind in der Regel sehr weiche Zeichenwerkzeuge, was bedeutet, dass sie mit wenig Druck einen starken Abrieb hinterlassen. Und die Striche bzw. Schraffuren lassen sich sehr einfach verwischen, wodurch malerische und plastische Hell- Dunkel-Verläufe entstehen; dafür kann man sogar Kohlestaub einsetzen.
Farbstifte
Farbstifte sind Alleskönner, mit denen Sie Farbe sowohl in hauchzartem Strich wie auch in der flächigen Schraffur ins Bild bringen können. Üblich sind harte Minen, doch gibt es auch weiche Softcolour-Stifte. Wenn Sie wasservermalbare Stifte (Aquarellstifte) nehmen, können Sie nachträglich aquarellistische Effekte setzen.
Pastellfarben – hier als Stäbchen – sind leuchtkräftig und auf Papier hervorragend zu Zwischentönen mischbar.
Pastellfarben
Anders als der Ausdruck „pastellig“ vermuten lässt, packen Pastelle (Stifte oder Stäbchen) auch herzhaft und mit leuchtenden Farben zu. Die Farben können im Bild übereinander gelegt bzw. zu allen denkbaren Tönen ineinandergewischt werden.
Marker und Filzstift
Als Designs noch per Hand und nicht im Computer erstellt wurden, waren Marker oder Filzstifte die erste Wahl für kolorierte Entwürfe. Dank ihrer Transparenz und Farbkraft lassen sich Marker auf Wasserbasis für Zeichnungen mit einem aquarellistischen Touch, vielleicht besser noch zum Kolorieren von Tuschezeichnungen einsetzen.
Tusche
Anders als der Bleistift bringt der Tuschestift keine Zwischentöne; der schwarze Strich wirkt graphisch. Schattierungen lassen sich durch mehr oder weniger dichte Schraffuren erzeugen. Der Strich kann nicht mehr abgeschwächt oder entfernt werden. Das hat den Vorteil, dass er beim Kolorieren immer deutlich stehen bleibt.










