Die aktuelle Ausgabe
Ausgabe [Nr. 112]
Für dieses Sonderheft zum Thema „Blumen und Landschaften“ haben wir für Sie eine Fülle von ausgesuchten Zeichenprojekten aus diversen älteren Ausgaben zusammengestellt. Es sind diese Motive und Anleitungen, die typisch sind für verschiedene Stilrichtungen und Zeichentechniken und damit demonstrieren, wie viele kreative Wege und Zugänge es zur Darstellung beispielsweise einer Mohnblume gibt.
Hier können Sie sich beim Durchblättern einiger Seiten einen ersten Eindruck von dieser Ausgabe machen.
Spaziergang durchs Heft
Jeder Künstler hat nicht nur seinen eigenen, bevorzugten Zeichenstil, sondern erarbeitet sich mit der Zeit dafür auch seine individuellen Methoden, Tricks und Kniffe. Das gilt natürlich ebenso für unsere Autoren, die in ihren Anleitungen und Zeichenprojekten auch mal den akademischen Zeichenpfad ergänzen, da und dort auch verlassen.
Zu diesem Zweck bieten sich Blumen und 39 Landschaften ganz besonders an. Der Zauber und die Formenfülle in der Blumenwelt macht auch dann Appetit aufs Zeichnen, wenn man zeichentechnisch noch nicht ganz sattelfest ist.
Und welchen schöpferischen Menschen hätte es angesichts einer besonderen Landschaft nicht in den Fingern gejuckt, sie mit Papier und Zeichenstift festzuhalten? Und auch Sie haben sicher bemerkt, wie interessant auch die alltäglichsten Landschaften sein können, wenn man sie als Zeichenmotiv betrachtet?
Außerdem sind Naturformen sozusagen fehler-tolerant. Anders als bei Stillleben, architektonischen Sujets oder gar der menschlichen Gestalt ist es nicht besonders wichtig, einen Baum oder eine Blüte „genau wie in Wirklichkeit“ darzustellen. Sofern Sie den Typus einigermaßen erfasst haben, kann Ihr Motiv so oder auch anders aussehen. Selbst beim Zeichnen nach einem Foto sollten Sie sich kreativen Spielraum und künstlerische Freiheiten gönnen.
Das bedeutet natürlich nicht, dass es keine Grundregeln für erfolgreiches Zeichnen gibt. Im Gegenteil, je genauer Sie wissen (und üben), worauf es dabei ankommt, desto mehr Freude werden Sie haben.
Aus dem Inhalt
Südliche Poesie
Fertig oder nicht? Fehlt nicht noch da ein Detail und dort ein Schatten? Oder soll ich es gut sein lassen? Der Mandarinenzweig auf dieser Seite wirkt leicht und luftig. Sehen Sie selbst, wie sich sein Charakter in der weiteren Folge bei intensiverer Ausführung verändert.
Mehr dazu im Heft auf den Seiten 56-59
Gewitterstimmung
Noch liegt das abgeerntete Feld im Sonnenlicht. Doch der Himmel verdüstert sich bereits durch die herantreibenden, zerrissenen Gewitterwolken. Dieser Kontrast legt eine eigenartig unheilvolle Stimmung über die Zeichnung.
Mehr dazu im Heft auf den Seiten 42-47
Leuchtturm
Manche Motive rufen einfach nach Farbe; der Leuchtturm etwa würde ohne rote Signalfarbe weniger markant wirken und bietet sich also geradezu für eine Farbstudie an. Mit Aquarellstiften können Sie zuletzt noch aquarellistische Akzente in den Himmel setzen.
Mehr dazu im Heft auf Seite 52
Dies und Vieles mehr auf 68 Seiten in
"Freude am Zeichnen"
Sonderheft Nr. 112/2012
Viel Freude am Zeichnen wünschen Ihnen Redaktion und Autoren
Ausgabe [Nr. 9/12]
Jeder Künstler hat nicht nur seinen eigenen, bevorzugten Zeichenstil, sondern erarbeitet sich mit der Zeit dafür auch seine individuellen Methoden, Tricks und Kniffe. Das gilt natürlich ebenso für unsere Autoren, die in ihren Anleitungen und Zeichenprojekten auch mal den akademischen Zeichenpfad ergänzen, da und dort auch verlassen.
Hier können Sie sich beim Durchblättern einiger Seiten einen ersten Eindruck von dieser Ausgabe machen.
Spaziergang durchs Heft
Jeder Künstler hat nicht nur seinen eigenen, bevorzugten Zeichenstil, sondern erarbeitet sich mit der Zeit dafür auch seine individuellen Methoden, Tricks und Kniffe. Das gilt natürlich ebenso für unsere Autoren, die in ihren Anleitungen und Zeichenprojekten auch mal den akademischen Zeichenpfad ergänzen, da und dort auch verlassen.
Sie als Hobbykünstler erfahren also nicht nur, wie „man“ (sozusagen in der Zeichenschule) an bestimmte Aufgaben herangeht. Sondern unsere Autoren erzählen Ihnen auch über ihre persönlichen Vorlieben und lassen Sie miterleben, wie sie selbst ihre Motive umsetzen.
Für Pastelle beispielsweise gibt es nicht die eine, allein selig machende Technik, sondern eine Vielzahl von Wegen zu dann auch sehr unterschiedlichen Ergebnissen; Franz-Josef Bettag setzt hier klar auf malerische Effekte. Oder die Bleistiftzeichnungen: Während Hanne Türk ihr Pferdeporträt mit weichen Schattierungen ausmodelliert, lässt Gilbert Declercq seine Kutschpferde mit kräftigem, skizzenhaftem Strich ins Bild treten – ganz anders, doch nicht minder eindrucksvoll.
Die Vielfalt der Möglichkeiten zeigt sich natürlich noch viel mehr in der Arbeit mit unterschiedlichen Zeichenwerkzeugen, etwa wenn sie gerne Blumen zeichnen. Während Bleistift und Farbstift viele technische Gemeinsamkeiten haben, bringt Julia Gerdt mit Farbtusche sehr spezielle Effekte und eine vollkommen andere Atmosphäre ins Blumenbild.
Aus dem Inhalt
Lichter Wald
Die frische Farbstimmung im Frühlingswald entsteht mit lasierenden Tuschestrichen. Eine Technik, die viel Freude machen kann!
Mehr dazu im Heft auf den Seiten 12-16
Smaragdgrün
Einerseits möchte man die Eidechse in eine natürliche Umgebung einbetten, die andererseits in keiner Weise von ihr ablenken darf. Mit einem schwarzweißen Hintergrund wird aus der Not eine Tugend. Die Eidechse wirkt lebendiger als auf neutralem Boden, und nichts stört ihre Intensität. Beim Schattieren erhält sie ihren silbrigen Glanz, und die feinen Schuppenstrukturen lassen sich nur mit Bleistift naturgetreu zeichnen. Glattes Papier erlaubt das detailgenaue Zeichnen.
Mehr dazu im Heft auf Seite 52
Effektvoll mit Kohle
Farbe nicht auftragen, sondern Kohlestaub vom Papier abnehmen: So entstehen weiße, effektvoll schattierte Negativformen. Das geht einfach, und das Modellieren von Krug, Sonnenblume und Äpfeln macht richtig Spaß. Probieren Sie es aus!
Mehr dazu im Heft auf Seite 48
Ballettstunde
- mit Anleitungsvideo von F-J Bettag
- Siehe auch: MOTIV DES MONATS - Malerisch mit Pastell von F-J BettagDurch die raue Oberfläche des hier verwendeten Sansfix Karton entstehen von selbst weiche, eher verschwommene Kanten und Flächen. Ein Verwischen im großen Stil ist nicht möglich und hier auch gar nicht nötig. Die Farbe liegt so farbsatt in die Körnung des Malgrundes eingebettet, dass auch nicht radiert werden kann, ohne die Oberfläche zu beeinträchtigen. Auf anderem Papier wäre die Brillanz nicht so stark und die Effekte anders.
Mehr dazu im Heft auf Seite 42
zum Video
Dies und Vieles mehr auf 68 Seiten in
"Freude am Zeichnen" Nr. 9/2012
Viel Freude am Zeichnen wünschen Ihnen Redaktion und Autoren
Sonderheft [Nr. 109]
Sie müssen kein großer Künstler sein, um Tiere gekonnt und erstaunlich realistisch zu zeichnen. Alles, was Sie brauchen, ist Papier, Bleistift und den Ehrgeiz, sich auf dieses spannende Hobby einzulassen.
Hier können Sie sich beim Durchblättern einiger Seiten einen ersten Eindruck von dieser Ausgabe machen.
Spaziergang durchs Heft
Sie müssen kein großer Künstler sein, um Tiere gekonnt und erstaunlich realistisch zu zeichnen. Alles, was Sie brauchen, ist Papier, Bleistift und den Ehrgeiz, sich auf dieses spannende Hobby einzulassen. Was Sie dazu in handwerklicher Hinsicht wissen müssen, zeigen Ihnen in dieser Ausgabe erfahrene Autoren, unter ihnen der berühmte amerikanische Wildtier-Zeichner Doug Lindstrand.
Wild und zahm, groß und klein: Die Zeichnungen führen Sie vom heimischen Wald (mit Fuchs, Hase & Co.) über Ententeich und Hühnerhof in die afrikanische Savanne mit Löwe, Giraffe und Elefant. Weitere Kapitel widmen sich Pferden, Katzen und Hunden und zeigen auch, wie Sie Ihre eigenen Lieblinge ins Bild bringen können.
Dabei lernen Sie unterschiedliche Zeichenstile kennen. Sie erfahren, wie Sie Zeichnungen mit kraftvollen, schnellen Strichen anlegen oder fein und detailreich ausführen; wie Sie künstlerisch-skizzenhafte oder fotorealistische Bildwirkungen erzielen. Und gewiss werden Sie dabei auch Ihre speziellen Talente und Vorlieben entdecken.
Aus dem Inhalt
Grundformen
Jedes Zeichenmotiv lässt sich auf einfache geo- metrische Grundformen wie zum Beispiel Kreise, Kugeln, Zylinder, Quader oder Kegel reduzieren. Beim Skizzieren und Vorzeichnen gilt es vor allem, diese Formen zu erkennen und ihre Position und Proportionen mit wenigen Strichen auf dem Zeichenpapier festzuhalten.
Tiere haben freilich keine Ecken und Kanten, Sie werden also vor allem weiche und runde Formen vorfinden. Die Vereinfachung auf wenige wesentliche Formen hilft Ihnen, Proportionen und Körper- stellungen festzulegen, bevor Sie Konturen und Details ausarbeiten.
Mehr dazu im Heft auf Seite 10
Tiere im Portrait
Tiere haben Charakterköpfe. Es ist ein wunderschönes Erlebnis, nicht nur das Erscheinungsbild zeichnerisch umzusetzen, sondern auch das einzufangen, was uns als die Persönlichkeit des Tieres erscheint. Bei Wildtieren geht es eher um die arttypischen Merkmale, bei Hund und Katze vor allem auch um die individuelle Erscheinung.
Mehr dazu im Heft auf Seite 22
Pferde
Wie kaum ein anderes Tier hat das Pferd mit seiner kraftvollen Eleganz Künstler aller Epochen inspiriert. Sein glattes, kurzes Fell verdeckt nichts von der edlen Gestalt, sondern lässt vielmehr Gelenke, Sehnen und Muskulatur deutlich hervortreten.
Mehr dazu im Heft auf Seite 46
Dies und Vieles mehr auf 100 Seiten in
"Freude am Zeichnen - Tierstudien"
Viel Freude am Zeichnen wünschen Ihnen Redaktion und Autoren
Pastell macht Spaß! [Nr.8]
Ob schwarzweiß oder in Farbe: Fast immer bilden Strich und Schraffur die Grundlage für die Zeichnung. In der farbigen Umsetzung jedoch kann sich die Zeichnung fast schon einem Gemälde nähern: nicht nur mit Pastellfarben, sondern auch mit Farbstiften. Wie das geht, zeigen Ihnen unsere Autoren in zahlreichen Beispielen und laden Sie natürlich auch wieder zu Bleistift und Tusche ein.
Hier können Sie sich beim Durchblättern einiger Seiten einen ersten Eindruck von dieser Ausgabe machen.
Spaziergang durchs Heft
Appetit auf Pastell?
Trockene Malfarbe oder malerisches Zeichenwerkzeug? Sozusagen als Brücke zwischen der Mal- und Zeichenkunst etablieren sich Pastelle zunehmend als populäres künstlerisches Ausdrucksmittel und verlieren ihren Ruf als Exoten. Dafür sorgt auch Franz-Josef Bettag mit seiner, nämlich Bettags Malschule im Internet, sowie mit seinen Beiträgen in diesem Heft und in unserer Schwesterzeitschrift Freude am Malen. Wie kaum ein anderer Künstler im deutschsprachigen Raum macht er auch Amateuren Appetit auf Pastell. Und so lautet auch der Titel seines Beitrags, in dem Einsteiger alles erfahren, was sie für den Anfang wissen sollten. Im Video können Sie dem Meister über die Schulter schauen.
Brillante Farbstifte
Wenn wir schon beim farbigen Zeichnen sind: Auch Gilbert Declercqs Farbstiftzeichnungen haben durchaus etwas Malerisches, oder auch Aquarellistisches. Declercq zeigt uns, wie man durch den schichtweisen, lasierenden Farbauftrag eine bemerkenswerte Farbtiefe und Leuchtkraft erzeugt. Ganz ähnlich wie bei Aquarell-Lasuren.
Sie sollten für diesen Effekt allerdings auf die richtigen Farbstifte achten. Während sich mit einer kreidigen Sorte, etwas Prismalo von CARAN D’ACHE, prima lasieren lässt, haben die eher öligen Polychromos-Farbstifte von Farber-Castell andere Qualitäten: Hier lassen sich die Farben effektvoll miteinander verschmelzen, wie Christa Tauss in ihrem Workshop zeigt.
Tusche und Farbe
Ganz anders geht Bernhard Förth in seinen arabischen Impressionen zu Werke: Mit hartem schwarzen Tuschestrich und flüchtigen Farbfeldern als Kontrapunkt schafft er in dieser wunderbar einfachen Technik eine beeindruckende Atmosphäre. Da darf eine Stadtlandschaft auch ein wenig in Richtung Abstraktion gehen.
Weiß und Schwarz
Der Winter naht, die Bäume werden kahl, die Landschaft verliert ihre Farben in Richtung Graustufen und nimmt in gewisser Weise grafische Züge an. Um diese besondere Stimmung einzufangen, reicht ein kahler Baum im Schnee. Dorothea Speer demonstriert, auf welche Weise Sie das Schneeweiß in die Zeichnung bekommen: Einmal in klassischer Weise durch Aussparungen auf weißem Zeichenblatt, einmal mit weißer Kreide auf grauem Papier. Spannend, wie unterschiedlich die Ergebnisse wirken!
Immer wieder Bleistift …
Im Bleistift liegt, wenn man so will, die Essenz des Zeichnens. Welche Technik Sie ansonsten auch anwenden, der schwarze oder graue Strich als Umriss oder Schraffur bleibt technische Grundlage. So virtuos es aussieht, wenn Alex Bernfels einen Hund oder Fliegenpilz zeichnet, so ist es letztlich nichts anderes als die konsequente Anwendung der Grundtechniken. Und wie es so oft im Leben ist: Was mit dem Blick auf das Ergebnis als riesige Herausforderung erscheint, wird, in kleine (Zeichen-) Schritt aufgeteilt, zu einer Aufgabe, die nicht nur bewältigbar ist, sondern auch Freude macht.
Und das wünschen Ihnen Autoren und Redaktion von Herzen!
Sonderheft [Nr. 106]
Hier können Sie sich beim Durchblättern einiger Seiten einen ersten Eindruck von dieser Ausgabe machen.
Spaziergang durchs Heft
Was so sehr mit Leblosigkeit und Monotonie verbunden scheint, dieses Material gilt nicht unbedingt als appetitliches und sozusagen motivierendes Zeichenmotiv. Zu Unrecht, wie wir Ihnen anhand von Skizzen und Bleistiftzeichnungen zeigen und Sie dabei ermuntern sich dem schroffen Hochgebirge ebenso zu widmen wie dem Steinmäuerchen am Wegrand.
Ebenso einladend für Studien und Übungen ist natürlich das Material Holz mit seinen vielfältigen Strukturen. Routinierte Zeichner wissen natürlich viel besser als Einsteiger, wie sehr das Gelingen einer realistischen Zeichnung von der gekonnten Schraffur abhängt. Und diese vom routinierten Strich. Hier ein probates Gegenmittel gegen bloße Schraffurübungen: Zeichen Sie Wolken oder Wellen und genießen Sie es, wenn aus Übungen unversehens eine präsentable Zeichnung entsteht!
Das Gegenstück zur rein natürlichen Landschaft bildet die – bis aufs Wasser – komplett künstliche Welt eines Großhafens: Stimmung durch Stahl in einer eindrucksvollen Demonstration mit Bleistift. ((S. 32))
Das Zeichenwerkzeug bestimmt die Bildwirkung mit, und Tuschestifte bringen harte Linien in die Landschaft: deutlicher als beim Bleistift mit seinen unterschiedlichen Grauwerten ist hier der Schwarzweiß-Kontrast; wie also beispielsweise sanft schattieren? Auch hier zählt nur die Schraffur. Was übrigens auch für das Zeichnen mit farbigen Tuschestiften betrifft. Zwar sitzt der Strich sitzt, doch lassen sich auch interessante Lasureffekte erzielen. Macht Spaß!
Viele Landschaften komponieren sich sozusagen selbst und liefern, sofern der Ausschnitt stimmt, von Natur aus das passende Vorbild; trotzdem ist jede Ansicht letztlich subjektiv, und der künstlerische Anspruch liegt darin, die Atmosphäre einer Landschaft und die aus Sicht des Zeichners wesentlichen Züge herauszuarbeiten. Bei manchen Motiven am wichtigsten ist das Spiel mit Nähe und Ferne: Immer wieder faszinierend zu erfahren, wie und mit welchen Mitteln diese räumliche Dimension in das plane Papier zu bringen.
Autoren und Redaktion wünschen Ihnen viel Freude mit dieser Ausgabe!
Heft [Nr. 7/11]
Liebe Leserinnen und Leser!
Manche Zeichenlehrer bestehen darauf, dass das Zeichnen nach der Natur der einzig richtige Weg sei; Fotos als Motivvorbild wären demnach verpönt. Vergessen wird dabei, dass das Zeichnen (und Zeichnen-lernen) vor allem Spaß machen sollte. Dieser puristische Standpunkt würde nämlich ein ganzes Universum von spannenden Zeichenmotiven ausschließen: die tanzende Ballerina ebenso wie den Tiger, und wer wartet schon stundenlang in der Blumenwiese auf die Ankunft eines lebendigen Falters?
Blick ins Heft [Nr.7/11]

Hier können Sie sich beim Durchblättern einiger Seiten einen ersten Eindruck von dieser Ausgabe [Nr.7/11] machen.
Sonderheft [FA 103] - Tierstudien
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
ob vertraute Tiere wie Hund, Katze und Pferd oder solche, denen man sonst nur mit viel Glück, jederzeit aber im Zoo begegnet: Tiere zählen bei Anfängern wie Fortgeschrittenen zu den beliebtesten Zeichenthemen.
Heft Nr.6/11
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
es mag ja sein, dass es bei Zeichentechniken nichts wirklich Neues unter der Sonne gibt. Irgendwie ist alles schon da gewesen; dazu gehört auch eine spezielle Technik, nämlich das „Zeichnen mit Licht“ durch Abnehmen von Farbe.
Blick ins Heft [Nr.6/11]

Hier können Sie sich beim Durchblättern einiger Seiten einen ersten Eindruck von dieser Ausgabe [Nr.6/11] machen.





Fertig oder nicht? Fehlt nicht noch da ein Detail und dort ein Schatten? Oder soll ich es gut sein lassen? Der Mandarinenzweig auf dieser Seite wirkt leicht und luftig. Sehen Sie selbst, wie sich sein Charakter in der weiteren Folge bei intensiverer Ausführung verändert.
Noch liegt das abgeerntete Feld im Sonnenlicht. Doch der Himmel verdüstert sich bereits durch die herantreibenden, zerrissenen Gewitterwolken. Dieser Kontrast legt eine eigenartig unheilvolle Stimmung über die Zeichnung.
Manche Motive rufen einfach nach Farbe; der Leuchtturm etwa würde ohne rote Signalfarbe weniger markant wirken und bietet sich also geradezu für eine Farbstudie an. Mit Aquarellstiften können Sie zuletzt noch aquarellistische Akzente in den Himmel setzen.



Die frische Farbstimmung im Frühlingswald entsteht mit lasierenden Tuschestrichen. Eine Technik, die viel Freude machen kann!
Einerseits möchte man die Eidechse in eine natürliche Umgebung einbetten, die andererseits in keiner Weise von ihr ablenken darf. Mit einem schwarzweißen Hintergrund wird aus der Not eine Tugend. Die Eidechse wirkt lebendiger als auf neutralem Boden, und nichts stört ihre Intensität. Beim Schattieren erhält sie ihren silbrigen Glanz, und die feinen Schuppenstrukturen lassen sich nur mit Bleistift naturgetreu zeichnen. Glattes Papier erlaubt das detailgenaue Zeichnen.
Farbe nicht auftragen, sondern Kohlestaub vom Papier abnehmen: So entstehen weiße, effektvoll schattierte Negativformen. Das geht einfach, und das Modellieren von Krug, Sonnenblume und Äpfeln macht richtig Spaß. Probieren Sie es aus!
Durch die raue Oberfläche des hier verwendeten Sansfix Karton entstehen von selbst weiche, eher verschwommene Kanten und Flächen. Ein Verwischen im großen Stil ist nicht möglich und hier auch gar nicht nötig. Die Farbe liegt so farbsatt in die Körnung des Malgrundes eingebettet, dass auch nicht radiert werden kann, ohne die Oberfläche zu beeinträchtigen. Auf anderem Papier wäre die Brillanz nicht so stark und die Effekte anders.



Jedes Zeichenmotiv lässt sich auf einfache geo- metrische Grundformen wie zum Beispiel Kreise, Kugeln, Zylinder, Quader oder Kegel reduzieren. Beim Skizzieren und Vorzeichnen gilt es vor allem, diese Formen zu erkennen und ihre Position und Proportionen mit wenigen Strichen auf dem Zeichenpapier festzuhalten.
Tiere haben Charakterköpfe. Es ist ein wunderschönes Erlebnis, nicht nur das Erscheinungsbild zeichnerisch umzusetzen, sondern auch das einzufangen, was uns als die Persönlichkeit des Tieres erscheint. Bei Wildtieren geht es eher um die arttypischen Merkmale, bei Hund und Katze vor allem auch um die individuelle Erscheinung.
Wie kaum ein anderes Tier hat das Pferd mit seiner kraftvollen Eleganz Künstler aller Epochen inspiriert. Sein glattes, kurzes Fell verdeckt nichts von der edlen Gestalt, sondern lässt vielmehr Gelenke, Sehnen und Muskulatur deutlich hervortreten.












